#HeraeusPeople Story
Vier Leute. Eine Nachtschicht. Eine Familie.
David Alberto Quirós Marín, Operator, Guidewire Production, Heraeus Medevio
"Wenn ich gefragt werde, was Heraeus Medevio für mich bedeutet, denke ich zuerst an mein Team. Wir sind vier Leute in der PT2-Nachtschicht: Brian, David, Juan Gabriel und ich. Ich bin der Dienstälteste in der Gruppe. Seit Jahren arbeiten wir zusammen. Und irgendwann wird aus Kollegen mehr als ein Team. Wir fühlen uns wie eine Familie.
Unser Arbeitsalltag – das Herz des Unternehmens
Jeder von uns hat eine bestimmte Rolle. Doch wenn jemand in Verzug gerät oder ein Problem hat, springen die anderen sofort ein. Wir helfen uns gegenseitig, damit der gesamte Prozess weiterläuft. Selbst die Pausen organisieren wir als Team. Da die Produktion nicht stehen darf, gehen immer nur zwei von uns essen, während die anderen die Anlagen überwachen. Im Laufe der Jahre habe ich mehr Verantwortung übernommen und wurde schließlich PT2 Operator Grade III, die höchste Kompetenzstufe eines Operators. Heute schule ich Kolleginnen und Kollegen, gebe mein Wissen weiter und lerne selbst ständig dazu.
Ich arbeite im Bereich Grading. Wenn mich jemand fragt, was Grading ist, sage ich: „Das Herz des Unternehmens.“ Hier beginnt die Produktion unserer Guidewires – hochpräziser medizinischer Führungskabel, die Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen, Katheter sicher durch Blutgefäße bis zum Herzen und zu anderen Behandlungsorten im Körper zu führen. Die Materialien kommen zuerst zu uns. Wir prüfen sie unter dem Mikroskop und kontrollieren, ob sie unseren Qualitätsstandards entsprechen. Erst danach geben wir sie an die nachfolgenden Teams weiter. Von Anfang bis Ende ist die Teamarbeit. Wir arbeiten eng mit der Qualitätskontrolle zusammen. Als technischer Operator sorge ich dafür, dass die Maschinen zuverlässig laufen. Ich stelle sie ein, führe Wartungsarbeiten durch und behebe Probleme, wenn etwas nicht funktioniert. Vor zehn Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, einmal an diesen hochmodernen Maschinen zu arbeiten. Viele davon waren anders als alles, was ich zuvor gesehen hatte. Für mich war das eine völlig neue Welt. Neue Prozesse. Neue Technologien. Neue technische Konzepte. Kurz: Innovation pur. Am Anfang war das eine Herausforderung. Heute beherrsche ich diese Prozesse sehr gut. Trotzdem motiviert mich bis heute derselbe Gedanke: „Es gibt immer etwas Neues zu lernen und immer jemanden, der Unterstützung braucht.“
Eine Chance, die alles verändert hat
Als Heraeus Medevio den neuen Standort in Cartago eröffnet hat, wollte ich unbedingt Teil davon sein. Mein Vorstellungsgespräch begann um 8 Uhr morgens. Um 4 Uhr stand ich bereits in der langen Warteschlange. Heute muss ich darüber schmunzeln. Damals wusste ich nur eines: Ich wollte dabei sein. Später konnte ich über eine interne Ausschreibung in den Bereich Grading wechseln und damit begann für mich ein neuer Abschnitt. Dank eines Heraeus-Stipendiums absolvierte ich am Technologischen Institut von Costa Rica eine Ausbildung in Elektromechanik. Diese Ausbildung hat mir viele Türen geöffnet. Warum ich gerne hierherkomme? Weil ich hier gebraucht werde. Und weil ich Teil eines Teams bin, das zusammenhält."