#HeraeusPeople Story
Der kleinste Finger der Hand
Ana Fabiola Calvo Dormond, Training Technician, Heraeus Medevio
"Als ich meine erste Stelle in der Medizintechnikbranche begonnen hatte, wusste ich nicht, wohin dieser Weg führen würde. Damals pendelte ich täglich zum Werk im Flexipark, das später von Heraeus übernommen wurde. Wir waren nur eine kleine Gruppe von Mitarbeitenden.
Wenn aus einem Traum ein Ziel wird
Heute steht in Cartago ein großes Werk. Es war etwas ganz Besonderes, dieses Wachstum von Anfang an mitzuerleben. Doch nicht nur das Unternehmen hat sich verändert. Auch ich habe meinen eigenen Weg gefunden.
Meine ersten Aufgaben waren die Tätigkeit als Operatorin und ein Praktikum in der Personalabteilung. Heute arbeite ich als Training Technician in der Guidewire-Produktion. Doch irgendwann entstand ein neuer Traum. Ich arbeitete eng mit unseren Ingenieurinnen und Ingenieuren zusammen und war fasziniert von ihrer Arbeit. Die Idee ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Irgendwann wusste ich: Ich möchte das auch machen. Gleichzeitig hatte ich Zweifel. Kann ich das wirklich schaffen? Lange behielt ich diesen Wunsch für mich, weil ich Angst hatte zu scheitern. Als ich schließlich darüber sprach, erhielt ich Unterstützung statt Skepsis. Heraeus Medevio zeigte mir neue Möglichkeiten auf, ermutigte mich, mein Ziel zu verfolgen, und unterstützt heute mein Studium des Industrial Engineering mit einem Stipendienprogramm. Heute studiere ich Industrial Engineering an der Universität. Mein Ziel ist klar: Ich möchte auch in Zukunft bei Heraeus Medevio arbeiten – dann als Ingenieurin. Und eines hat sich nie verändert: Ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit. Ich habe wirklich Freude an dem, was ich tue.
Als ich mich nie allein fühlte
Vor drei Jahren änderte sich mein Leben schlagartig. Ich musste operiert werden, lag anschließend auf der Intensivstation und fiel insgesamt 45 Tage bei der Arbeit aus. In Costa Rica bedeutet eine längere Arbeitsunfähigkeit oft finanzielle Sorgen, weil die gesetzlichen Leistungen niedriger sind als ein Monatsgehalt. Natürlich habe ich mich gefragt: Wie soll ich das schaffen? Doch Heraeus ließ mich nicht allein. Das Unternehmen sorgte dafür, dass meine finanzielle Situation stabil blieb. Gleichzeitig hielten meine Vorgesetzten und Kolleginnen und Kollegen immer Kontakt zu mir. Sie fragten nach meinem Befinden und besuchten mich. Ich habe mich nie allein gefühlt. Ich spürte, dass die Menschen sich wirklich kümmern. Bis heute beschreibt dieser Satz am besten, was Heraeus für mich bedeutet: Dankbarkeit. Dankbarkeit für die Chance, in der Medizintechnik Fuß zu fassen. Dankbarkeit für die Unterstützung in einer schwierigen Lebensphase. Dankbarkeit für die Möglichkeit, zu lernen, zu wachsen und neue Ziele zu verfolgen. Und wenn ich meine Verbindung zu Heraeus mit einem einzigen Bild beschreiben müsste, dann so: Wenn Heraeus ein Arm wäre, dann wäre ich sein kleiner Finger. Vielleicht bin ich nur ein kleiner Teil des Ganzen. Aber ich gehöre dazu. Und genauso fühle ich mich bei Heraeus Medevio."