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#HeraeusPeople Story

Was ich gelernt habe, gebe ich heute weiter 

Marleny Fonseca Quiñones, Líder de Línea, Heraeus Medevio 

"Wenn ich heute durch die Produktion gehe und neue Kolleginnen und Kollegen einarbeite, muss ich oft an meinen ersten Arbeitstag denken. Damals standen andere neben mir und erklärten mir geduldig jeden Arbeitsschritt. Sie zeigten mir, worauf ich achten muss, warum Qualität so wichtig ist und welche Verantwortung wir tragen. Denn wir produzieren nicht irgendein Produkt wie Waschmittel oder Konsumgüter.

Plötzlich war ich diejenige, die erklärte 

Wir fertigen Komponenten, die Ärztinnen und Ärzten helfen, lebensrettende Eingriffe am Herzen und im Gefäßsystem durchzuführen. »Vielleicht braucht morgen jemand aus unserer eigenen Familie genau das, was wir heute herstellen.« Dieser Gedanke begleitet mich seit meinem ersten Tag. Sicher, damals war vieles anders. Wir arbeiteten noch im Werk des Vorgängerunternehmens. Die Produktionszahlen wurden von Hand auf Papier eingetragen. Schichtberichte hefteten wir in Ordner ab. Heute laufen die Daten direkt über SAP, Prozesse sind standardisiert und vieles ist digital geworden. Ich habe diesen Wandel aus erster Hand miterlebt. 

Ein besonderer Moment für mich: Als neue Produktionslinien aufgebaut wurden und immer mehr Menschen ins Unternehmen kamen, konnte ich mein Wissen weitergeben. Plötzlich war ich diejenige, die erklärte. Diejenige, die neue Mitarbeitende anlernte. Diejenige, die Antworten geben konnte. Wie es dazu kam? Ich habe als Operator angefangen. Heute bin ich für die Produktionslinie CFM verantwortlich und leite ein Team von acht Mitarbeitenden. Dorthin zu kommen, war nicht immer einfach. Solange man nur für die eigene Arbeit verantwortlich ist, erscheinen viele Dinge überschaubar. Anders wird es, wenn plötzlich eine ganze Produktionslinie von den eigenen Entscheidungen abhängt. In dieser Zeit spielte mein Vorgesetzter eine wichtige Rolle für meine Entwicklung. Er hat mich motiviert, mehr Verantwortung zu übernehmen und an mich selbst zu glauben. Auch Heraeus Medevio hat mir Möglichkeiten gegeben, mich weiterzubilden, unter anderem in der technischen Qualitätssicherung. »Meine Entwicklung wurde hier gefördert. Dafür bin ich bis heute dankbar.« 

Namen, die bleiben 

Was mich nach all den Jahren besonders freut: Viele Menschen aus dieser Zeit begleiten mich noch heute. Mit einigen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen telefoniere ich regelmäßig, obwohl sie inzwischen in anderen Bereichen oder an anderen Standorten arbeiten. Und auch im Unternehmen sind echte Freundschaften entstanden. Viele Namen kommen mir dabei in den Sinn. Was uns verbindet, geht weit über die tägliche Arbeit hinaus. Wir haben gemeinsam erlebt, wie aus einem kleinen Standort mehrere Werke geworden sind. Wir haben Baustellen gesehen, neue Maschinen installiert, neue Produktionslinien aufgebaut und erlebt, wie immer mehr Menschen dazukamen. Das verbindet. Wenn ich Heraeus Medevio beschreiben müsste, denke ich an drei Dinge: Wachstum. Sicherheit. Chancen. Nicht nur für das Unternehmen. Auch für mich persönlich. Deshalb komme ich jeden Morgen gerne zur Arbeit: wegen meiner Aufgabe und wegen der Menschen, die diesen Weg mit mir gegangen sind."

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