#HeraeusPeople Story
Wer den Ball hat, hilft dem Team
Dídimo Samudio Rojas, Líder de línea, Heraeus Medevio
"Der Wechsel zu Heraeus war eine der größten Chancen meines Lebens. Anders kann ich es nicht beschreiben. Mein erster Arbeitstag war im April 2016. Ich begann als Maschinenbediener in der Nachtschicht. Schon während dieser ersten Schicht wurde mir klar, dass dieser Ort anders war als alles, was ich zuvor kannte.
Der wichtigste Pass: jeden Tag lernen.
Der Wechsel zu Heraeus war ein radikaler Wandel. Ich trat in eine Welt ein, in der ich arbeiten, wachsen und die Zukunft mitgestalten konnte. Heute hilft mir diese Erfahrung jeden Tag. Ich kenne die Produktionslinien. Ich kenne die Maschinen. Ich weiß, was nötig ist, damit alles reibungslos funktioniert. Heute arbeite ich als Líder de línea in der A Schicht, der ersten Schicht. Manchmal bin ich für eine Linie verantwortlich, manchmal für zwei. Das hängt davon ab, wo Unterstützung benötigt wird. Ich bin immer dort, wo etwas Aufmerksamkeit braucht.
Ob im Reinraum oder außerhalb – ich kenne die Abläufe. Ich kenne die Prozesse. Ich kenne die Menschen. Genau wie im Fußball muss man wissen, wo der Ball ist und wann man ihn weiterspielt. Neben dem Fußballspielen lese ich gerne. Das hat mir geholfen, viele Dinge besser zu verstehen. Zurzeit studiere ich Ingenieurwesen mit Schwerpunkt Elektromechanik. Doch Lernen findet nicht nur an der Universität statt. Ich lerne jeden Tag von den Menschen um mich herum: von Ingenieurinnen und Ingenieuren, vom Management, von Operatoren und von Kolleginnen und Kollegen, die neue Verantwortung übernehmen. Am meisten beeindruckt mich, Menschen wachsen zu sehen. Manchmal erstaunt mich das wirklich. Auch die Maschinen und Produkte entwickeln sich ständig weiter. Seit Jahren erlebe ich die technologischen Fortschritte bei unseren Guidewires und Produktionsanlagen. Das Unternehmen wächst durch Innovation – und ich wachse mit ihm.
Was ich meinen Kindern über meine Arbeit erzähle
Meine Kinder fragen mich oft: „Papa, warum gehst du so gerne zur Arbeit?“ Dann erzähle ich ihnen von den Menschen. Von den Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich jeden Tag zusammenarbeite. Davon, wie wir uns gegenseitig unterstützen. Davon, dass niemand allein bleibt, wenn es schwierig wird. Ich sage ihnen: „Weil ich mich dort wohlfühle.“ Und das stimmt. Dafür bin ich dankbar. Heute lebe ich in Cartago. Ursprünglich komme ich aus Arenal, einer Region, die für ihren Vulkan bekannt ist. Manchmal denke ich, dass dieses Bild auch gut zu Heraeus Medevio passt. Hier ist immer etwas in Bewegung. Das Unternehmen wächst. Es verändert sich. Es erzeugt Energie. Und ich habe das Glück, Teil davon zu sein. Im Laufe der Jahre sind viele Freundschaften entstanden. Wenn wir Zeit haben, schnappen wir uns nach der Arbeit einen Fußball und gehen auf den Platz. Dann sprechen wir nicht über Produktionslinien oder Maschinen. Wir spielen einfach gemeinsam Fußball. Und genau dieses Gefühl nehme ich mit in die Arbeit. Jeder hat seine Position. Jeder bringt seine Stärken ein. Aber gewinnen können wir nur als Team."